| Das Reiseland Teil 2 | |||||||||
Zur ErklärungDieser Abschnitt ist der am subjektivsten gehaltene dieser Web-Publikation. Gleich ob es Neugier ist, Interesse an anderen Völkern, oder nur das pure Ziel, einmal auszuspannen, denen sei Gambia angeraten. Was mir dort gefällt, ist gewiss nicht der Massengeschmack, jedoch kommen sowohl Romantiker, als auch Nachschwärmer, bei der von mir gewählten Urlaubsalternative, auf ihre Kosten. Allgemeine Grundregeln sind dabei nicht zu beachten. Alles ist dort möglich, jedoch leidet manch guter Vorsatz unter dem drückend heißen Klima, das sich jedoch auch genießen läßt. Ich zog es vor, zur heißesten Tageszeit, unter den schattenspendenden Mangobäumen, bei echt afrikanisch zubereiteten A´teia (schwarzer Tee), Jungle-Juice, oder ein Pfeifchen, kombiniert mit den herrlich süßen Saisonfrüchten, ein Schwätzchen zu halten. In Küstennähe weht ständig eine leichte Meeresbrise, welche die Hitze erträglich macht.
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Die MöglichkeitenVon A wie angeln, bis Z wie zelten, ist alles vertreten. Wildes Camping ist nicht verboten, würde ich jedoch nicht empfehlen. Dabei denke ich in Richtung Mobilität. Wer will schon seinen Urlaub damit verbringen, sein Zelt und seine Habseligkeiten zu bewachen? Campingplätze sind schon mehr angeraten. Wertsachen können dort deponiert werden. Die Tauglichkeit für Mountenbike - Touren, habe ich selbst erprobt und für gut befunden, jedoch sollte dafür nicht die Mittagszeit gewählt werden. Abenteuerlust kann in einem Land mit der geringsten Kriminalitätsrate, weltweit ausgelebt werden.Im fischreichen Gambia-River wird das Angeln zu einen Vergnügen. Windsurfing ist möglich, doch die Ausrüstung sollte mitgebracht werden. Der Wind weht meistens moderat um Stärke 4-5. Mountenbikes können gemietet werden. Ein High-Tech-Rad können Sie dort nicht erwarten. Die Bikes befinden sich in unterschiedlichen Zuständen und es ist angeraten, sie vor Gebrauch genau zu untersuchen. Der Preis liegt um die 75 Dalasis, was ungefähr DM 15,-- entspricht. An den Stränden wird Reiten und Jet-Ski angeboten. Das Angebot hält sich jedoch in Grenzen und ein pausenloses Motorengedröhn an den Stränden, brauchen Sie nicht befürchten. Safaris, sind möglich. Ich würde meine Zeit nicht dafür ver(sch)wenden. Mit den Jeep, den ganzen Tag, offroad, bei Staub und Hitze unterwegs zu sein, ist Geschmackssache.
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Einkaufsbummel auf dem Marktgelände in Banjul, sind zu empfehlen.
Das Gelände wurde extra eingerichtet, damit die Straßen besser
befahrbar werden und nicht der Verkehr durch die Händler behindert
wird. In Serrekunda ist ein ähnliches Objekt gerade in der Entstehung
und kurz vor dem Abschluß. An den Orten, können wunderschöne
Handarbeiten und ganz billige Gebrauchsgegenstände, erworben werden.
Tip: Für einen Einkaufsbummel auf den Markt sollte sich Zeit genommen werden und nicht gleich am ersten Tag auf den Programm stehen. Gönnen Sie sich das Abenteuer mit den gelben
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Die schönsten Plätze
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Die Versorgung ist gesichert, weil an den Stränden Erfirschungsbuden,
Fruchtverkäufer und Kneipen allgegenwärtig sind. Die Strände
sind zum größten Teil Sandstrände, deren Uferzonen mit
Palmen bewachsen sind.
Visuell ist es auf dem Gambia River sehr schön. Bei nicht richtigem Timing, kann der Genuss schnell in Frust umschlagen. Am Nachmittag, kurz vor Sonnenuntergang, kommen die Moskitos in Scharen, tiefer im Landesinneren muß man sich mit dem schwül, warmen Klima auseinandersetzen. Sollte der Fluß auf Ihrem Ausflugsprogramm stehen, denken Sie daran, daß etwas langärmliges auf dem Fluß mehr wert sein kann, als Ihre Kamera.
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Die HotelsSonnige Strände mit Palmenbewuchs, übten auf mich schon immer einen Reiz aus. Es wird der Mehrheit der Menschen so gehen, welche dieses Ambiente nicht täglich vor der Haustür haben. Dieses mag neben dem angenehmeren Klima mit ein Grund dafür sein, daß sich die Mehrzahl der Hotels in Meeresnähe befinden. Auch Gambia macht darin keine Ausnahme.Die Hotels bieten meistens Halbpension. Bei der individuellen Anreise, werden Preise bis zu 500 Dalasis für eine Übernachtung verlangt. Die Hotels sind nicht gerade weit weg, von den nahegelegenen Orten. Trotzdem sind kaum und nur vereinzelt Touristen in den nahegelegenen Orten, die als Stadt bezeichnet werden, anzutreffen. Es hat zwei Ursachen. Der eine Grund dafür ist, daß bei der Anreise schreckliche Geschichten vom Hotelmanagement, möglicherweise im Auftrage von den Touristikgesellschaften verbreitet werden, was den Neuankömmlingen und Landesfremden auch völlig glaubhaft erscheinen mag, bei dem ersten "abenteuerlichen" Gang zu den Wechselstuben. Der zweite Grund ist die Gewohnheit. Die Mehrheit kann nicht die sie seit Jahren beherrschenden Gewohnheiten ablegen und will auch nicht auf gewisse Annehmlichkeiten verzichten. Diejenigen, welche noch gute Vorsätze für den Urlaub haben werden resignieren, weil Mietwagen nicht so verbreitet sind und überdies das Autofahren dort einem Abenteuer gleicht. Die Tip: Wenn Sie sich für ein Hotel entscheiden, ist es ratsamer, das gesamte Paket, inklusive Halbpension, im Reisebüro zu buchen. Sie umgehen so das Problem, auf dem Flugplatz eine Nacht verbringen zu müssen, da wenn nur ein
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GästehäuserGästehäuser kosten um die 175 Dalasis die Nacht, mit Frühstück. In ihnen herrscht eine familiäre Atmosphäre. In der Gegend um Fadjara gibt es eine nicht geringe Anzahl davon. Fadjara ist eine der besten Lagen in Gambia. Sichere Stromversorgung, Wasser in sehr guter Qualität, ruhige Lage, kombiniert mit guter Verkehrsanbindung, inklusive
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Europäer als ExotenAls Exot gelten Sie überall in Gambia. Ein Grund zur Entstehung irgendwelcher Probleme, haben Sie deswegen nicht zu befürchten. Die Gambianesen sind sogar stolz darauf, besonders der Besitzer, wenn ein Europäer eine dieser abgelegenen Kneipen besucht oder gar dort eine Mahlzeit verdrückt. Es gibt Orte, man sollte es nicht glauben, an die sehr wenig Europäer hinkommen. Einige dieser Plätze möchte ich abschließend aufzählen. Ich erwähnte schon die typisch afrikanischen Restaurants, in denen es einen gut gefüllten Teller mit Reis für 5 Dalasis gibt. Dann wäre da noch zu ergänzen, wenn Sie durch Serrekunda joggen, die großen Busse nutzen, afrikanisch sprechen, auf den Markt Glücksrad spielen, oder auf Hinterhöfen Palmwein trinken.
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